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14.04.2012, 17:15 Uhr
96 Prozent: Heister-Neumann für den Landtag!
CDU nominierte Landtagskandidatin für den Wahlkreis Helmstedt
Die Wirtschaftsmediatorin und Ministerin a.D. Elisabeth Heister-Neumann wurde in großer Einigkeit im Schützenhaus Rottorf (am Klei) zur Landtagskandidatin für den Wahlkreis Nr. 8 „Helmstedt“ gewählt. Auf der Mitgliedervollversammlung der CDU stimmten 96 Prozent der erschienen Mitglieder für die Helmstedterin, die den Wahlkreis im Landtag bereits für den ausgeschiedenen Wittich Schobert betreut.
Elisabeth Heister-Neumann ist direkte Kandidatin der CDU für den Wahlkreis Helmstedt. (Bild: K-H Dannehl)
„Ich will mich mit voller Kraft für die Menschen in unserer Region einsetzen, denn sie haben es verdient“, sagte Heister-Neumann während ihrer Kandidatenrede.

„Nur eine bürgerliche Mehrheit mit David McAllister als Ministerpräsident bringt unser Land weiter so nach vorn, wie wir es bisher getan haben. Wir sind der Garant für wirtschaftliches Wachstum, für sichere Arbeitsplätze, für gute Bildung und für solide und verlässliche Haushaltspolitik. Unser Markenkern und Hauptanliegen ist die Sicherung der Lebensverhältnisse für zukünftige Generationen – für unsere Kinder. Diese Politik wird nur Erfolg haben, wenn wir sie den Leuten nahe bringen“, sagte sie im Hinblick auf den bevorstehenden Landtagswahlkampf.

„Ich habe mich für Helmstedt entschieden und will hier gewählt werden. Die Wahl von Wittich Schobert zum Bürgermeister gibt mir die Möglichkeit.“ Schon früh habe sie im Landkreis Helmstedt Projekte verwirklicht, die von den Bürgerinnen und Bürgern heute als selbstverständlich angenommen werden. „Als Helmstedter Stadtdirektorin wurden die Universitätstage von mir ins Leben gerufen. Mit meiner Initiative gelang es, eine Umgehungsstraße für die Stadt Helmstedt zu realisieren“, sagte sie.

Auch für andere Orte im Landkreis habe sie sich als Ministerin stark gemacht: „Königslutter und Schöningen konnten als außerschulische Lernorte mit Kaiserdom und das Speere-Museum festgestellt werden. Ohne die 15 Millionen Euro aus dem Programm der Landesregierung wäre das Speere-Museum ein Traum geblieben. Wittich Schobert und ich leisteten hier gute Überzeugungsarbeit. Wir können stolz darauf sein, was wir in den letzten Jahren gemeinsam mit dem Land für unseren Landkreis an Förderprogrammen gewonnen haben.“

Im Hinblick auf die anstehenden Themen führte Heister-Neumann aus: „Es gibt ein Gemeinschaftsgefühl in unserer Region für unsere Region. Dieses Wir-Gefühl werden wir in Zukunft dringend brauchen. Die Verschulungen der Gemeinden und des Landkreises zwingen zum Nachdenken über die vorhandene Struktur. Die Diskussion muss zwingend geführt werden und zwar breit angelegt und mit einem klaren Ziel. Das Ziel lautet: Unsere Region liebens- und lebenswert erhalten und im Kräftedreieck zwischen Braunschweig-Wolfsburg-Magdeburg weiter gestalten. Dabei ist die zentralistische Regionsbildung nicht die Lösung.“

Den intelligenten Umgang mit dem Demographischen Wandel nannte sie als ein weiteres Thema: „Für viele ist das ein Schreckgespenst, das schnell an die Wand gemalt wird. Statt sich über intelligente Neuorganisation zum Leben in einer Jahrhunderte alter Kulturlandschaft zu unterhalten, wird der Käfighaltung in den Städten das Wort geredet. Weiterhin gehört zum guten Leben im Ländlichen Bereich vor allem eine gute Gesundheitsversorgung, die wir auf den bestehenden Stärken aufbauen müssen. Eine echte Herausforderung ist es, die Städtebauförderung auf die alten Ortskerne ausrichten. Alte Höfe sind idealer Wohnraum für junge Familien, wenn es für sie keine Nachnutzung gibt. Erhalt der Dorfkerne – nicht Förderung des Leerstandes – sollte Aufgabe des Denkmalschutzes sein.“

Nach ihrer Rede erhielt Elisabeth Heister-Neumann 71 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen.










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